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Auf dem Weg zum Traumberuf

Berufsorientierung

Was soll ich werden? ist die Frage, die zukünftige Schulabgänger umtreibt. Ob Studium oder Ausbildung, was ist das Richtige für mein Kind? fragen sich ebenso die Eltern. Der erste Schritt ist, die eigenen Stärken zu kennen und sich über Berufe zu informieren, bevor es an die Bewerbungen geht.

Stärken erkennen

Wer nicht so richtig weiß, wo seine Stärken liegen, sollte Familie und Freunde fragen. Eine eigene Einschätzung fällt den Schülern meist schwer. Dabei zählen nicht nur die Schulfächer, sondern auch soziale Kompetenzen und Fähigkeiten, die außerhalb der Schule eine Rolle spielen. Eine weitere Hilfe sind Eignungstests im Internet. Sie gehen schematisch vor und können eine Hilfe bei der Selbsteinschätzung sein: Qualitativ hochwertige Tests bieten die Bundesagentur für Arbeit (BA) und Universitäten an.

Über Berufe informieren

Ein nächster Schritt ist, sich über Berufe zu informieren. Auf den Seiten der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer (HWK) und BA finden Schüler zahlreiche Berufsprofile und sogar kleine Videos zu jedem Beruf. Ebenso können Jugendliche im Berufsinformationszentrum (BIZ) über Studien- und Ausbildungsberufe recherchieren. Die Berufsberatung der BA begleitet junge Menschen während des gesamten Berufswahlprozesses. „Wir setzen sehr früh an. Bereits in den achten Klassen der Oberschulen und elften Klassen der Gymnasien beginnen unsere Berufsberater damit, Schüler über Berufswege und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren“, erläutert Inge Schlote, Bereichsleiterin bei der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen. Ebenso zeitig setzt die HWK an: „Wir bieten in unseren Technologiezentren zweiwöchige Berufsorientierungsmaßnahmen für Achtklässler an und sind auf  Ausbildungsmessen präsent.“, sagt Günter Neumann, Leiter Berufsbildungsrecht der HWK.

Ausführlich werden im Fernsehen bei br-alpha in der Sendung „Ich mach‘s“ zahlreiche Berufe vorgestellt. Je nach Stärkenprofil kommen handwerkliche, kaufmännische, technische oder kreative Berufe in Frage. Ist klar, welcher Zweig es sein soll, wird der Berufswunsch konkreter. Messen und Ausbildungsbörsen liefern dann wichtige Informationen zu den Berufen, Branchen und Arbeitgebern. „Mit den Ausbildungsbotschafterin, Auszubildende aus dem 2. Lehrjahr gehen wir in die Schulen und stellen Betriebe und Berufe auf Augenhöhe vor!“, sagt Kirsten Deising, Ausbildungskoordinatorin der IHK.

Passen die Anforderungsprofile

Wer jetzt schon einige Berufe in der engeren Wahl hat, der sollte überprüfen, ob die Stärken zu den Anforderungen an den Beruf passen. Die eigenen Bedürfnisse wie beispielsweise Arbeitsbedingungen, Gehalt und Zukunftschancen sollte der Schulabgänger für sich klären. Fehlen Qualifikationen oder sind Zugangsvoraussetzungen noch nicht erreicht, können diese nachgeholt werden. Unterstützung dabei und Antworten auf weitere Fragen zur Berufswahl können ganz individuell in der Berufsberatung der BA oder bei der Studienberatung geklärt werden. „Für kurze Wege sorgen die Schulsprechstunden, denn auch dort sind die Berufsberater regelmäßig vor Ort‘“, so Schloten. Wenn der Traumberuf klar ist, gibt es manchmal mehrere Wege wie zum Beispiel ein Studium an der Hochschule oder ein duales Studium, dass der Betrieb mitfinanziert. Ebenso gibt es häufig ähnliche Berufe der dualen Ausbildung

Ausbildungsbetriebe kennen lernen

Wer regional sucht, der findet bei der IHK eine hilfreiche Broschüre „Schule was dann?“ mit einer Auflistung der Ausbildungsberufe mit der jeweiligen Berufsschule. „In der Lehrstellenbörse der IHK können Schulabgänger direkt nach freien Ausbildungsplätzen suchen“, sagt Kirsten Deising, „außerdem finden Schüler dort auch Praktikumsplätze.“ Ebenso bietet die Handwerkskammer die App „Lehrstellenradar“ für Berufsstarter an. Wer dennoch unsicher ist, welchen Berufsweg er einschlagen soll, der kann den Zukunftstag oder die Schulpraktika nutzen, um in einen Beruf hinein zu schnuppern.

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